Die 15 schlimmsten Bewerbungsfoto-Sünden

Die 15 schlimmsten Bewerbungsfoto-Sünden

Der Job macht schon lange keinen Spaß mehr und das Beziehungskonto zwischen Ihnen und Ihrem Chef ist brachial im Minus? Dann wird es Zeit für eine berufliche Veränderung, und dank der arbeitnehmerfreundlichen Situation auf dem Arbeitsmarkt sollte es kein Problem sein, eine neue Anstellung in guter Position mit einem angemessenen Gehalt zu finden.

Doch woran liegt es, dass einige Menschen trotz guter Referenzen und hervorragenden Qualifikationen bereits in der ersten Instanz aus dem Bewerbungsprozess ausgeschlossen werden? Wie kann es sein, dass in Zeiten des Fachkräftemangels trotzdem jemand nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird?

Neben Fehlern in der Bewerbung, nicht ausreichenden Anlagen oder fragwürdigen Formulierungen in Arbeitszeugnissen, kann es auch sein, dass eine dieser 15 Sünden bei der Auswahl des Bewerbungsfotos begangen worden ist.

Dass auch Sie nicht aufgrund eines kleinen Formfehlers Ihren Traumjob verpassen, habe ich für Sie die 15 schlimmsten No-Gos für Bewerbungsfotos zusammengefasst.

Sünde 1 – Der Schnappschuss

Auch wenn Ihnen das Bild vom Spaziergang aus dem letzten Urlaub noch so gut gefällt, Schnappschüsse haben auf Bewerbungsmappen nichts zu suchen. Sie wirken in höchstem Maße unprofessionell, auch wenn sie Ihrer Figur gerade schmeicheln und ein nettes Lächeln auf Ihren Lippen liegt.

Sünde 2 – Ein zu altes Bild

Wenngleich dieser Fehler erst bei einem persönlichen Kennenlernen auffällt, so ist er doch auf jeden Fall nicht zu entschuldigen. Alte Bilder, auf denen Sie nur mit viel Fantasie noch zu erkennen sind und die mit Ihrem heutigen Aussehen nicht mehr viel gemeinsam haben, sind tabu! Denn nicht nur Ihr Wissen und Ihre Qualifikationen für den angestrebten Job, sondern auch Ihre Präsentation sollte immer auf dem neusten Stand sein.

Sünde 3 – Stilbruch

Unangemessene Kleidung wirkt unprofessionell. Ganz egal, für welchen Posten Sie sich bewerben. Businesskleidung ist auf Bewerbungsfotos eine Selbstverständlichkeit und schützt vor peinlichen oder unpassenden Verfehlungen bei der Kleiderwahl. Mit einem dunklen Sacco, einem hellen Hemd und einer dezent gemusterten Krawatte sind Sie auf der sicheren Seite.

Sünde 4 – Tiefe Einblicke

Auch bei den Damen ist weniger mehr. Zu tiefe Einblicke in eine Welt, die der Intimsphäre vorbehalten sein sollte, wirken nicht aufreizend, sondern billig. So setzen Sie von vornherein die falschen Signale und zeigen dem Recruiter Vorzüge der völlig unpassenden Art.

Sünde 5 – Knallige Farben

Ein knallrotes Kostüm oder ein sehr extrovertiertes orangefarbenes Sacco sind ebenfalls auf Bewerbungsfotos tabu. Denn auch wenn die Wahl der Kleidung in diesem Fall nicht unbedingt Ihren Charakter widerspiegelt, so heißt es doch nicht umsonst, dass Kleider Leute machen. Kein Chef möchte einen extrovertierten Selbstdarsteller in seinen Reihen, der bereits im Bewerbungsprozess auf- und aus dem Rahmen fällt.

Sünde 6 – Kurze Ärmel

Eine weitere Sünde aus der Kategorie Kleidung ist die Wahl einer Bluse oder eines Hemdes mit kurzen Ärmeln. Nicht nur die Beine, sondern auch die Arme sollten im Geschäftsleben, und somit auch auf den Bewerbungsbildern, bedeckt sein.

Sünde 7 – Unprofessionelle Bilder

Gerade wenn es um einen Posten im unteren Management und höher geht, sollte man auf die Arbeit eines Profis vertrauen und bei den Bewerbungsfotos nichts dem Zufall überlassen. Unscharfe Konturen oder ein überbelichtetes Bild sind nur zwei Fallen, in die selbst ernannte Hobbyfotografen gern treten.

Sünde 8 – technische Fauxpas

Wer das Foto digital in den Lebenslauf integriert, sollte beim Ausdruck auf allerhöchste Qualität achten. Wer bereits bei der Präsentation seiner Person Streifen oder einen Farbverlauf billigend in Kauf nimmt, wie exakt wird derjenige wohl bei seiner Arbeit vorgehen?

Wenn auch die technischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, ein Abzug auf der Bewerbungsmappe sieht immer noch hochwertiger und professioneller aus als ein Ausdruck!

Sünde 9 – Ganzkörperaufnahme

Auf Ihre Unterlagen gehört ein Portrait und keine Ganzkörperaufnahme, auch wenn das Bild subjektiv gut getroffen ist und Ihnen und Ihrer Figur schmeichelt. Bei aller Experimentierfreude, zu der in Bewerbungscoachings oft geraten wird, viele Unternehmen sind auch heute noch eher konservativ und achten die Etikette der alten Schule.

Sünde 10 – Posing

Ein ¾ Portrait vor neutralem Hintergrund und ein sympathisches, aber dezentes Lächeln genügen völlig für ein perfektes Bewerbungsfoto. Vermeiden Sie Posen wie bei einem Shooting und versuchen Sie nicht krampfhaft, sich einen Gesichtsausdruck abzuringen, der nicht zu Ihnen passt.

Sünde 11 – Der Blick

Schauen Sie direkt und gerade in die Kamera. Ein Blick von oben nach unten oder von unten nach oben wirkt entweder arrogant oder verunsichert – beides sollten Sie dem Chef nicht zeigen, wenn Sie diesen als Arbeitgeber für sich gewinnen wollen.

Sünde 12 – Büroklammer

Wer sein Bewerbungsfoto statt mit Kleber mit einer Büroklammer oder gar Fotoecken am Lebenslauf fixiert, sollte sich nicht wundern, wenn dieser lieblose und halbherzige Präsentationsversuch mit einer Absage endet.

So viel Zeit muss sein! Nehmen Sie Kleber und schreiben Sie trotzdem Ihren Namen auf die Rückseite des Bildes. Muss die Mappe durch viele Hände, können Sie zwar nicht für die Haltbarkeit garantieren, aber dafür, dass das Foto wieder zugeordnet werden kann.

Sünde 13 – Welliges Papier

Sollte das Bewerbungsfoto nicht mehr schön aussehen oder gar der Feuchtigkeit ausgesetzt gewesen und daher wellig sein, dann weg damit. Kein Chef stellt einen Mitarbeiter in verantwortungsvoller Position ein, der es nicht einmal schafft, seine im Moment wahrscheinlich wichtigsten Unterlagen vor Nässe und anderen Einflüssen zu schützen.

Sünde 14 – schief und krumm

Achten Sie auch darauf, dass das Foto gerade auf Ihre Bewerbungsmappe geklebt ist. Was Sie als Entschuldigung mit einem Lächeln im Gesicht und einem Achselzucken als künstlerische Freiheit abtun, deuten Recruiter und Chefs unter Umständen als Ungenauigkeit und schlampige Arbeitsweise.

Sünde 15 – Klebespuren

Wenn Sie ein Bewerbungsbild mehrfach verwenden müssen oder wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass keine alten Kleberückstände Sie verraten. Keiner braucht einen Mitarbeiter, den 5 andere nicht wollten.
Auch wenn Ihnen der eine oder andere Hinweis etwas überzogen erscheint, denken Sie immer daran, in Zeiten, in denen gute Leute schwer zu finden sind, machen auch die Unternehmen keine Kompromisse mehr. Viele bezahlen teuer für Recruiter, die auch einen Ruf zu verlieren haben und deshalb wirklich nur denjenigen empfehlen, von dem sie zu einhundert Prozent überzeugt sind.

12 Tipps für gelungene Businessportraits
Produktvideo- Imagefilm- Unternehmensvideo
15 gute Gründe für ein Imagevideo
10 Tipps für ein gelungenes Unternehmensvideo
Die 15 schlimmsten Bewerbungsfoto-Sünden
10 Tipps für professionelle Mitarbeiterfotos