12 Tipps für gelungene Businessportraits

12 Tipps für gelungene Businessportraits

Da Sie und die Mitarbeiter Ihrer Führungsetage sowohl nach innen, als auch nach außen das Unternehmen stets professionell repräsentieren müssen, ist es irgendwann unumgänglich, aussagekräftige Businessportraits von jedem Einzelnen anfertigen zu lassen. Diese können sowohl auf der Webseite, aber auch für Mails, Visitenkarten oder das Organigramm genutzt werden.

Entscheidend ist jedoch nicht nur die technische Qualität der Bilder, sondern auch, dass Sie und Ihre Kollegen oder Mitarbeiter professionell in Szene gesetzt werden. So liegen zwischen einem Foto, welches Verlässlichkeit, Authentizität und Seriosität ausstrahlt und dem Bild eines unsicher oder arrogant wirkenden Menschen nur Nuancen.

Diese Gratwanderung erfordert einen erfahrenen Blick für Details und Körpersprache gepaart mit professioneller Technik und dem Beherrschen des Spiels mit Licht und Schatten. Andernfalls kann es passieren, dass Sie wahrhaft billige Fotos unter Umständen teuer zu stehen kommen.

Daher gebe ich Ihnen 12 wertvolle Tipps an die Hand, die Sie gelungenen Businessportraits näher bringen.

Tipp 1: Verwenden Sie unter keinen Umständen Stockfotos!

Egal, was Sie mit den Fotos vorhaben, verwenden Sie unbedingt „echte“ Bilder und greifen Sie nicht auf gekaufte Fotos aus einem Pool im Internet zurück. Auch wenn diese Variante für Ihre Webseite oder einen Flyer zunächst kostengünstig und schnell umsetzbar erscheint, büßen Sie so an Reputation und Glaubwürdigkeit im Außenauftritt ein.

Bei Businessportraits geht es nicht darum, sich selbst in Szene zu setzen, sondern die Menschen, als einziges Unterscheidungsmerkmal zum Wettbewerb, zu zeigen und Ihr Unternehmen nahbar und authentisch zu machen.

Tipp 2: Führen Sie keine Selbstversuche durch!

Auch wenn Herr Meier aus der IT-Abteilung einen ganz teuren Fotoapparat hat und seine Frau die Bilder richtig toll findet, sollten Sie ausschließlich der Arbeit eines Profis vertrauen und keine Experimente starten.

Zwischen einem Urlaubsschnappschuss, der zufällig den Sonnenuntergang mit der richtigen Belichtung und Verschlusszeit in starkem Kontrast mit sehr gelungener Farbzeichnung eingefangen hat und dem Foto eines Menschen, der ähnlich viele Gesichtsausdrücke, Facetten und Blicke hat wie der tropische Regenwald Pflanzen, liegen Welten.

Hier ist die Gefahr unheimlich groß, dass die Bilder weder zeitgemäß, noch technisch hochwertig sind und dem Betrachter die völlig falschen Eigenschaften Ihrer Person vermitteln.

Tipp 3: Die Qual der Wahl des richtigen Fotografen.

Schauen Sie bei der Wahl des Fotografen vor allem auf dessen Referenzen und Erfahrung. Da dieser Beruf nicht geschützt ist und die Eröffnung eines Studios nicht zwangsläufig eine Ausbildung oder beglaubigte Befähigung voraussetzt, gilt es die Spreu sorgfältig vom Weizen zu trennen und nicht nur auf den tollsten Slogan und die günstigsten Preise zu achten.

Auch sollten Sie ihm vertrauen und auf ein professionelles und vor allem diskretes Miteinander achten. Es kann durchaus sein, dass die Bilder bei Ihnen im Unternehmen, vielleicht sogar in Ihrem Büro entstehen, da sollten Sie sich seiner Diskretion und Verschwiegenheit sicher sein können.

Tipp 4: Wählen Sie eine geeignete Location!

Authentische Fotos entstehen kaum mehr in einem Studio vor einer sterilen Leinwand. On Location heißt das Schlagwort für aussagekräftige und lebendige Businessportraits. Ob diese nun in Ihren Räumlichkeiten oder sogar im Außenbereich Ihres Unternehmens stattfinden, ist eine Entscheidung, die Sie im Hinblick auf Hintergrund und Lichtverhältnisse gemeinsam mit Ihrem Fotografen treffen sollten.

Tipp 5: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für das Shooting!

Ein Shooting für professionelle Businessfotos ist keine Aktion von 10 Minuten und sollte auf keinen Fall zwischen einem Telefontermin und dem nächsten Besuch stattfinden, der bereits im Eingangsbereich auf Sie wartet.

Besprechen Sie mit Ihrem Fotografen den Ablauf des Shootings und räumen Sie dem Profi die Zeit mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern ein, die er benötigt um fachmännisch arbeiten zu können. Achten Sie darauf, dass auch Sie und Ihre Mitarbeiter sich diese Zeit mit einem Puffer von etwa 15 Minuten freihalten, um auf den Bildern nicht genervt, abgekämpft und erschöpft zu wirken.

Tipp 6: Lassen Sie sich ganz auf das Shooting ein!

Auch wenn Ihnen das Posen schwerfällt und es Ihnen widerstrebt den einen oder anderen Gesichtsausdruck aufzusetzen, lassen Sie sich auf die Ansagen und Ideen des Profis ein und vertrauen Sie ihm, wenn er sagt, dass Sie so oder so am vorteilhaftesten ausschauen.

Sie werden staunen, was eine kleine Veränderung der Position, eine minimale Neigung des Kopfes oder das Heben des Mundwinkels um kleinste Nuancen für einen Unterschied in Wirkung und Ausstrahlung ausmachen kann.

Tipp 7: Erscheinen Sie gesund und ausgeschlafen zum Shooting!

Genau wie Termindruck und Ärger mit einem Kunden, ist es einem auch anzusehen, wenn man müde, abgekämpft oder krank ist. Wählen Sie daher einen Termin, der nicht gerade in die Hochdruckphase der Auftragslage fällt, und sorgen Sie für ausreichend Schlaf in der Nacht davor.

Tipp 8: Denken Sie an den Friseurbesuch!

Bei einem Mann sollte der letzte Friseurbesuch nicht länger als 2 Wochen her sein. Achten Sie darauf, dass die Spuren der letzten Nacht aus Ihren Haaren verschwunden sind, und nehmen Sie vorsichtshalber den Kamm mit zum Shooting.

Die Damen sollten sich nicht direkt vor dem Termin die Haare färben lassen. Ein solcher Eingriff sollte etwa eine bis zwei Wochen zurückliegen. Gehen Sie aber gern direkt vor dem Shooting noch einmal zum Friseur, um sich die Haare frisch föhnen und legen zu lassen.

Tipp 9: Der Dresscode für den Mann

Als Mann sollten Sie eher dezente Kleidung und keine grellen Farben oder auffällig Muster wählen. Am seriösesten wirkt immer noch ein dunkles Sacco mit hellem Hemd und dezent gemusterter Krawatte.

Verkleiden Sie sich nicht und wählen Sie ein Outfit, welches Sie auch zu einem Geschäftstermin tragen würden und in dem Sie sich wohlfühlen.

Gegen einen gepflegten Bart ist auch auf einem Businessportrait nichts einzuwenden, allerdings wirkt ein Dreitagebart oft etwas ungepflegt und derangiert.

Tipp 10: Das passende Outfit für die Frau

Auch die Damen sollten von Mustern und knalligen Farben Abstand nehmen und weder kurze Ärmel noch eine Bluse mit tiefem Dekolleté wählen. Auch hier rate ich zu einem dunklen Blazer und dezentem Ausschnitt.

Achten Sie vor allem beim Make-up darauf, dass Sie nicht verkleidet oder angemalt wirken. Ein dezentes Tages-Make-up, welches Ihre Vorzüge betont und kleine Hautunreinheiten kaschiert, ist ideal. Bitte tragen Sie vor dem Shooting keine Cremes auf, diese lassen Ihre Haut glänzen und ruinieren die Bilder.

Tipp 11 – Wählen Sie nach dem Shooting verschiedene Bilder aus!

Wenn Sie nach dem Shooting die Fotos von sich und Ihren Kollegen betrachten, werden Sie mit Sicherheit schnell einen Favoriten festmachen können, der Sie am besten in Szene setzt und Ihre Persönlichkeit optimal widerspiegelt.

Dennoch sollten Sie, auch im Hinblick auf die CI, mehrere Bilder auswählen und auch verschiedene Formate nutzen. So kann es durchaus sein, dass ein Bild mit einem herzlichen Lächeln sich auf der Pressemitteilung einer Charity-Veranstaltung sehr gut macht oder ein Schwarz-Weiß-Foto zu irgendeinem Anlass am besten passt.

Tipp 12: Halten Sie die Bilder up to date!

Sorgen Sie dafür, dass das Shooting für Ihre Businessfotos keine Eintagsfliege bleibt. Alle vier bis fünf Jahre empfiehlt es sich, dieses zu wiederholen, um nicht nur den neuen Trends in Sachen CI oder Marketing Rechnung zu tragen, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Personen auf den Bildern noch mit Ihnen und Ihren Kollegen in Verbindung gebracht werden können.

Gern unterbreite ich Ihnen natürlich für Ihre neuen Businessportraits ein individuelles Angebot.